DIY your Wall Art – 6 einfache Ideen für Deine ganz individuelle Bilderwand

Puh, dieser Post hat mir definitiv einige Nerven und einiges an Lebenszeit gekostet! Ich hab’ bestimmt vier Mal neu angefangen: Entweder der Text war blöd, die Bilder doof – also nochmal neue Foto-Session, aber am nächsten Tag, denn es war ja schon fast dunkel und ich wollte nicht mit Blitzen rum hantieren. Am nächsten Tag lief’s dann nicht mit der Bildbearbeitung. Ich sag’s euch, um ein Haar hätte ich Kamera, Bilder und Computer aus dem Fenster geworfen. War mir aber dann doch zu teuer und ich dachte mir: “Tief durchatmen, alles zur Seite legen und mit etwas Pause am nächsten Tag einen neuen Versuch starten.” Insgesamt gebraucht habe ich vier! Tage, inklusive der Gestaltung der Bilder, um die es hier ja eigentlich geht:

Ihr kennt ja alle diese wunderbaren Poster aus dem Internet, wo man wunderbar seine ganze Lebenszeit auf der Suche nach dem Poster verbringen könnte – wobei ich gestehen muß, dass mich das Überangebot dort völlig überfordert und ich auch nicht die Geduld habe mich durch hunderte Seiten mit Bildern zu klicken. Sowas funktioniert bei mir nur, wenn ich etwas Bestimmtes suche, sonst verliere ich da schnell die Lust.

Und genau deshalb komme ich heute mit meinem “DIY your Wall Art” um die Ecke. Abgesehen vom Überangebot, muß es auch gar nicht immer sein sich für (mehr oder weniger viel) Geld Poster an die Wand zu hängen, die momentan so beliebten Bilder kann man ganz einfach selbst machen oder läßt seine Phantasie spielen und kommt noch auf ein paar andere Ideen – Individualität pur :-).

Man kann so viel von seiner Persönlichkeit in die Bilder stecken, z.B. eine Zeile aus dem Lieblingssong, die Lieblingszahl, das Lieblingsmuster, das Hobby oder einen Ort an dem man sich wohl fühlt, oder, oder, oder. Ein paar meiner Ideen habe ich euch heute mitgebracht. Das Schöne ist, ihr braucht nicht viel Equipment – solltet ihr noch ein paar herrenlose Bilderrahmen zu Hause rumliegen haben, ist das Ganze sogar ziemlich kostengünstig. Falls nicht hab’ ich auch noch eine Idee für euch, wie man ohne Bilderrahmen auskommt – ich würde sagen Jackpot ;-)!

Insgesamt sind für meine Bilder folgende Dinge zum Einsatz gekommen:

Fotokarton, Washi-Tape, Bilderrahmen in verschiedenen Größen, Karton (z.B. Verpackungseinlagen von Bettwäsche usw.), Tafelfolie, Tafelfarbe, Geschenkpapier, Tapetenrest, Acrylfarbe, Klammern, Bleistift, Fineliner

So hab ich’s gemacht:

Städtenamen – Die Orte auf diesem Bild sind die Austragungsorte der vier Tennis – Grand – Slams (ich bin ein riesiger Tennis-Fan, hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder? ;-)).  Im Netz hab ich mir eine Schriftart ausgesucht, im Grafik-Programm ein bisschen mit der Anordnung rum probiert und ausgedruckt. Danach habe ich nur noch die Buchstaben mit einem schwarzen Filzstift nachgezogen und ausgemalt – fertig.

Wort – Hier war die Schriftart zuerst da und dazu wollte ich ein ausdrucksstarkes Wort, dass für mich eine Bedeutung hat. Es gab’ ein paar Favoriten, aber letztendlich habe ich mich für “Persönlichkeit” entschieden. Erstellt habe ich es wieder im Grafik-Programm, ausgedruckt und mit Bleistift auf einen vorbereiteten Fotokarton gepaust. Danach wieder mit Fineliner und Filzstift ausgemalt.

 

Farbspritzer – Ich hatte noch ein ca. DIN A4 großes Stück schwarzen Fotokarton übrig und brauchte noch ein bisschen Kontrast zu den vielen weißen Bildern. Also hab’ ich mir die weiße Acryl-Farbe geschnappt, ein bisschen verdünnt, den Pinsel eingetaucht (achtet darauf, dass ihr genügend Farbe darauf habt), über den Karton gehalten und mit dem Finger fest gegen den Pinsel klopfen (spätestens hier solltet ihr etwas unterlegen ;-)) – voilà: Tupfen-Bild. Und weil ja immer nur Bilderrahmen auch langweilig ist, hab’ ich einen festen Karton genommen und das Bild mit einer schönen Klammer daran befestigt.

Skyline – Die ist ganz nach dem Motto “frei Schnauze” entstanden – ich habe mir und dem Washi-Tape freien Lauf gelassen und am Ende sah es so aus :-). Ist man ein sehr strukturierter Mensch, würde man vielleicht am Besten eine Skyline mit Bleistift und Lineal vorzeichnen und danach erst das Washi-Tape aufkleben. Im Endeffekt kostet diese Vorgehensweise auch weniger Nerven ;-).

Pflanzen-Klemmbrett – Es müssen ja nicht immer die klassischen Materialien sein, die zum Einsatz kommen, Pflanzen machen sich auch wunderbar als Wanddekoration und sind super abwechslungsreich, da ihre Lebensdauer natürlich begrenzt ist, weswegen man sie öfters austauschen muß – Thema: Abwechslung. Bei mir kam der geliebte Eukalyptus zum Einsatz. Das “Klemmbrett” ist selbst gemacht: Ein Stück Karton mit schwarzer Tafelfarbe bemalen und mit einer schönen Klemme versehen. Eukalyptus dran – fertig.

Wolke – Auch easy-peasy, als Hintergrund diente mir ein Bogen Geschenkpapier. Die Wolke und die Tropfen habe ich aus Tafelfolie ausgeschnitten und mit Washi Tape darauf geklebt. Das Aufkleben auf das Geschenkpapier direkt hat leider überhaupt nicht funktioniert, das Geschenkpapier hat es total zerknuddelt.

Augen – Hier habe ich auch wieder die Tafelfolie verwendet. Die Augen habe ich selbst vorgezeichnet, ausgeschnitten und auf einen Fotokarton geklebt.

Punkte – Das Bild mit den Punkten hatte den wenigsten Aufwand: Es ist einfach nur ein Rest Tapete ;-)

 

 

 

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2 Comments

  1. Katrin Hackbarth 19. Januar 2017

    Huhu Miriam…mega!!! Toller Post und wirklich wunderschöne Bilder.Und jetzt Düsseldorf hoch:)

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    • stijlleben 20. Januar 2017

      Oh, danke schön :-). Ich freue mich sehr, dass sie Dir gefallen, wo Du doch selber so tolle Sachen machst :-)! Aber ich check’ das mit Düsseldorf nicht ;-):-(, ich glaub’ ich steh’ am Schlauch…

      Antworten

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