Halloween – Kürbissuppe – mit gerösteten Maronen, Rosmarin und Sojasauce

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Das ging jetzt aber fix. Der Oktober ist ja schon wieder (OK OK, fast) vorbei. Jetzt noch Halloween überstehen und dann brechen schon die letzten zwei Monate des Jahres an.

Offen gestanden habe ich mir eigentlich schon Ende August die ersten Gedanken zu Halloween gemacht. Was könnte ich kochen, backen, basteln? Welches Farbschema wähle ich… – gut, gut – bei Halloween ist das ja schon relativ klar – ihr kennt das ja. Auf Pinterest wurden fleissig Inspirationen gepinnt, Ideen gesammelt und Anregungen geholt. Irgendwann kam ich dann auf den Trichter: “Hey, wie wäre es mit einem Halloween Dinner für zwei?” Die Menüfolge ward schnell gefunden, Ideen für die Tischdeko auch und die ersten Props wurden auch besorgt. Da sagte plötzlich das Engelchen auf der linken Schulter: “Aber liebe Mirjam, Halloween ist doch eigentlich nicht so Dein Ding!” Das Teufelchen entgegnete von rechts: “Hab Dich nicht so, Du bloggst jetzt, da mußt Du Dir mindestens Gummiaugen in glibberigem Wackelpdudding vor die Linse knallen!” Das Teufelchen hatte lange die Oberhand. Zu meiner Ehrenrettung kann ich sagen, dass es definitiv nichts mit Wackelpudding gegeben hätte – Wackelpudding fand ich nämlich als Kind schon schlimm, wobei wir wieder bei meinem kleinen Konsistenzproblem wären…. Anderes Thema.

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Hin- und hergerissen, wie ich war hat es dann doch bis Anfang der Woche gedauert, bis ich mich entscheiden konnte. Engelchen und Teufelchen haben ganze Arbeit geleistet.
 Gewonnen hat das Engelchen, es gibt die Kürbissuppe mit Maronen und Rosmarin, welche ich neulich schon auf Instagram gezeigt habe. Passt zu Halloween und ich fühle mich wohl damit. Strike!
Die Sache mit dem Schminken fieser Fratzen, Haarreifen mit blutigen Nägeln, Jello Shots, usw. ist nicht so meins. Fragt mal meine Mama, wie lange es gedauert mir zu meinem Katzenoutfit im Fasching auch noch Nase und Schnurrhaare ins Gesicht zu malen. Uhh, da gruselt’s mich heute noch: “HAPPY HALLOWEEN!”

 

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Stange Lauch
2 Zweige Rosmarin
2 EL Sojasauce
2 EL Pflanzenöl
Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
10 Maronen

 

1. Maronen waschen und kreuzförmig einschneiden.
2. Maronen bei ca. 210 Grad Umluft 20-25 backen. Die Maronen sind fertig wenn das Innere durch die Schnitte schaut.
3. Hokkaidokürbis putzen, aushöhlen und in Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Lauch putzen, ebenfalls in Ringe schneiden.
4. Öl in Topf erhitzen und Lauch, Kartoffeln und Kürbis dazugeben und für ca. 3 Minuten dünsten.
5. Mit Gemüsebrühe aufgiessen, bis das Gemüse bedeckt ist – alles zusammen zum Kochen bringen, danach bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten weiter köcheln lassen.
6. Rosmarin waschen und abzupfen, ein paar Blätter später für die Dekoration aufheben. Den Rest zur Suppe geben.
6. Abgekühlte Maronen schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne auf niedriger Hitze (ohne Öl!) langsam anrösten (ihr könnt sie nach dem Schälen aber auch ganz lassen). Ich habe sie in kleine Würfel geschnitten, dass sie später nicht so schnell untergehen.
7. In der Zwischenzeit sollte die Suppe soweit sein, dass ihr sie mit dem Zauberstab pürieren könnt.
8. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken und noch mal kurz aufkochen lassen.
9. Ab in den Suppenteller, ein paar der gerösteten Maroni und Rosmarin darauf verteilen und genießen.
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