Selbstgemachtes Granola mit Skyr und Granatapfel

Selbstgemachtes Granola mit Skyr und Granatapfel_VII
Kürzlich habe ich ja zwei Entdeckungen des Spätsommers für mich gemacht. Beim Einkaufen fiel mein Blick im Kühlregal zwischen Sahnejoghurt und Harzer Käse – auf Skyr. “Skyr?! Was’n das für’n Zeug? Bestimmt wieder so was Neumodisches.” Bei genauerer Betrachtung las ich dann: “xyz % Proteine, xyz Fett.” Gesundheitsfreak, wie ich manchmal bin – nicht wenn man mir eine Tafel dunkle Schokolade vor die Nase hält, die kann mir sehr gefährlich werden – ab in den Einkaufskorb damit. Ich kann mir ja mittlerweile auch einreden, sowas wie einen Auftrag zu haben immer up to date zu sein. Und jetzt sagt mir bitte nicht, dass das schon wieder ein alter Hut ist.

Selbstgemachtes Granola mit Skyr und Granatapfel_I
Fragt nicht, wie lange es allein schon gedauert hat, bis die erste skinny Jeans in meinen Kleiderschrank eingezogen ist… Aber darum geht’s hier ja eigentlich grad gar nicht.
Zurück zum Skyr. Der Name war lustig (ihr müßt euch mal anhören, wie es ausgesprochen wird, wir hatten hier einen Riesenspaß), es schien gesund zu sein, kommt aus Island – eines meiner Wunschreiseziele für die nächsten Jahre – und ich kannte es noch nicht, wobei das ja nichts heißt. Skyr ist, wie nach kurzer Befragung des WWW gelernt, vergleichbar mit unserem Quark oder dickflüssigem Joghurt. Er wird aus entrahmter Milch gemacht, hat einen sehr niedrigen Fettgehalt und einen verhältnismäßig hohen Eiweißanteil. Traditionsgemäß wird Skyr mit Blaubeeren gegessen, meinen gab es mit Granatapfel und selbstgemachtem Granola.
Selbstgemachtes Granola mit Skyr und Granatapfel_III
Womit wir auch schon bei der zweiten Entdeckung des Spätsommers wären, inspiriert durch Instagram, selbstgemachtes Granola. Knuspermüsli fand ich ja eigentlich immer super, weil’s nicht so schnell matschig wird – ja, da bin ich sehr eigen. Man könnte auch sagen, ich bin ein kleiner Konsistenzfreak.  Dazu stehe ich. Was mich an den handelsüblichen Knuspermüslis ein bisschen stört ist: sie sind mir meistens viel zu süß und oft sind auch ein paar Zutaten drin, die ich nicht so mag. Also hab ich mich mal nach ein wenig surfen durchs Netz selbst ans Werk gemacht. Und das Beste daran, es ist super einfach, geht schnell und man kann alles dazugeben, was man gerne mag. Yeah!
Und so hab ich’s gemacht:
1 Haferl Haferflocken
1/2 Haferl Haselnüsse
1/2 Haferl Mandeln
1/2 Haferl Kürbiskerne
2 EL Kokosöl
1 EL Ahornsirup
4 EL Chia-Samen
4 EL Leinsamen
gemahlene Vanille
1. Backblech mit Backpapier auslegen und Ofen auf ca. 150°C vorheizen.
2. Haselnüsse, Mandeln und Kürbiskerne grob hacken und mit den Haferflocken vermischen.
3. Kokosöl und Ahornsirup langsam erwärmen bis es flüssig wird.  Ihr könnt ruhig etwas mehr Kokosöl und wenn ihr es süßer mögt auch einen Löffel mehr Ahornsirup dazu nehmen. Ich mag es nicht so süß, daher hab ich lieber etwas weniger genommen.
4. Nun das Kokosöl mit Ahornsirup zum Basisgemisch dazugeben und gut durchrühren.
5. Das Ganze Gemisch nun gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und für ca. 30 Minuten ab in den Ofen. Während der Backzeit immer Mal wieder wenden, damit alles schön gleichmäßig gebacken wird.

6. Nach dem Abkühlen Chia- und Leinsamen untermengen.

7. Zu guter Letzt kommt noch gemahlene Vanille drüber und schon ist das Granola fertig.

Selbstgemachtes Granola mit Skyr und Granatapfel_IG
Und wie ist euer Granola so geworden? Erzählt doch mal, was ihr so für Lieblingsmüsli Zutaten habt.
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